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The Legend of Zelda
Retro-Review von Lars Peterke (mail) | 08.01.2007
Mit The Legend Of Zelda erschien auf dem NES nicht nur der Begründer von Konsolen-Adventures, wie wir sie heute kennen, es war zudem eines der ersten Spiele mit knackigen Rätseln und Tiefgang, wodurch die Spiele-Hotlines bei Nintendo schon damals glühten. Wer, wie ich, das Originalspiel im Regal stehen hat, bekommt die Story in einem für damalige Verhältnisse liebevoll gestaltetem Booklet erläutert. Der böse Feldherr Ganon marschiert in das Königreich Hyrule ein, um die alte Macht, Triforce genannt, zu finden. Prinzessin Zelda wittert jedoch die Gefahr und teilte das letzte der drei Triforce Stücke in acht Teile, um sie vor Ganon zu schützen. Ferner schickte sie ihre Zofe Impa, um einen Mann zu finden, der genug Mut hatte, sich Ganon entgegen zu stellen. Dieser man ist grün gekleidet, hat ein Schwert und heißt Link.

Ihr bahnt euch den Weg durch acht Tempel um die Triforce-Splitter zu finden. Dabei müsst ihr euch vielen Gegnern stellen und in den Labyrinthen am Ende meist einen ziemlich saftigen Bossgegner besiegen. Besonders im späteren Verlauf werden die Labyrinthe so komplex, dass es schon der Karte und Kompass bedarf, um weiterzukommen. Zudem gibt es natürlich in jedem Labyrinth einen wichtigen Gegenstand. So erhaltet ihr im Verlauf des Spiels einen Bumerang, ein Floß oder euren Bogen. Der Aufbau der Labyrinthe präsentiert sich in genau dem Stil, den heute jeder Nintendo-Spieler kennt. Der Zelda-Stil. Ihr bahnt euch den Weg durch die Labyrinthe, indem ihr Raum für Raum die jeweiligen Rätsel knackt, geheime Schalter findet, Blöcke verschiebt oder alle Gegner besiegt. Belohnt werdet ihr mit Rubinen, für die ihr euch unter anderem Heiltränke kaufen könnt, oder ihr erhaltet Schlüssel, um Türen im jeweiligen Labyrinth zu öffnen. Zusätzlich dazu kann es vorkommen, dass ihr mittels Bomben erst neue Wege freilegen müsst.

Neben dem Sammeln der Triforce-Splitter bietet das Spiel Nebenaufgaben und wer will, darf sich auf die Suche nach Herzteilen oder besseren Waffen wie beispielsweise ein magisches Schwert begeben. Untermalt von der legendären Zelda-Musik, schöner Grafik und toll gestalteten Labyrinthen, entfaltet das Spiel seinen Suchtfaktor. Stunden sitzt man vor dem Spiel, welches für damalige Verhältnisse einen wahnsinnigen Umfang bot. Praktischerweise verfügt The Legend Of Zelda als so ziemlich einziges NES-Spiel über eine Speicherfunktion. Eine Anekdote am Schluss: Ich saß mit meinem Freund über acht Stunden vor dem Spiel. Und bin gescheitert. Vor diesem Spiel verbringt man Wochen.

Fazit:
Der Begründer einer der erfolgreichsten Spieleserien und seiner Zeit weit voraus. The Legend Of Zelda ist noch heute attraktiv und stellt zweifelsohne ein Must-Have für Zelda- sowie Adventure-Freunde auf der Virtual Console dar.

Von Lars Peterke
WiiX Wertung:



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